 Von links Markus Feuerer, Peter Scheitinger, Hans Helgert und Bernd Sellmer |
SCHWANDORF. „Clever und nachhaltig investieren – mit der Sonne Geld verdienen“ So lautet das Motto der Sparkassenfiliale Schwandorf. Bei der Pressekonferenz in der Sparkasse Schwandorf wurden über die Fragen der nachhaltigen Energieerzeugung und des Umweltschutzes informiert und ein Ausblick auf die kommende Novellierung 2012 im Bereich der Solarförderung gegeben.
Das Ende von traditionellen Energieträgern ist absehbar. Uran, Öl und Gas reichen noch für ein bis zwei Generationen, Kohle wird in 200 Jahren nicht mehr zur Verfügung stehen. Diese fossilen Energieträger werden durch Verbrennung unwiederbringlich verbraucht und setzen dabei auch noch Schadstoffe frei. Schon allein deshalb ist der konsequente Umstieg auf Erneuerbare Energien zwingend nötig.
Der mit Abstand größte Energieträger unter den Erneuerbaren Energien ist die Sonne. Auf Basis derzeit verfügbarer Technologien könnte sie den Weltenergiebedarf ca. viermal decken.
Die von der Bundesregierung im Januar groß angekündigte Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli 2011 tritt nicht in Kraft. Die attraktive Einspeisevergütung von 28,74 Cent pro Kilowattstunde bleibt somit vorläufig bis Ende des Jahres bestehen. Es bleibt also abzuwarten, wie lange der Einstieg in die private Stromerzeugung durch Fotovoltaik noch rentabel ist. Kürzungen der Einspeisevergütung sind bereits ab Januar 2012 geplant.
Die Sparkassenmitarbeiter verstehen die Sparkasse selbst als Energie-Sparkasse. Mit dem Betrieb mehrerer Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Geschäftsstellen in Bodenwöhr, Neunburg, Teunz, Schönsee, Nabburg, Altendorf, Pfreimd, Stulln, Wernberg und Maxhütte-Haidhof und auf dem Parkhaus in Schwandorf. Schwandorf zählt somit zu den größten Solarstromerzeugern der Oberpfalz, leistet auch einen eigenen Beitrag zum Umweltschutz und gehört damit zu den Top Zehn mit 21 % EE.
In den letzten beiden Jahren haben sie in zahlreichen Vortragsveranstaltungen interessierte Kunden und Nichtkunden über die Möglichkeit der privaten Stromerzeugung durch Fotovoltaik informiert. Sehr viele Hausbesitzer haben sich dann auch dazu entschlossen und ließen einen Fotovoltaikanlage auf ihren Dächern installieren.
Nach 20 Jahren kann der Hausbesitzer den durch die Fotovoltaikanlage produzierten Strom dann selber noch weitere 15 – 20 Jahre nutzen, da die Lebensdauer einer Anlage auf ca. 35 bis 40 Jahre geschätzt wird. Vor dem Hintergrund der steigenden Strompreise lässt sich also schließen, welchen finanziellen Vorteil auch dies noch bedeuten kann.
Mit dem Motto: „Energie-Sparkasse im Landkreis Schwandorf – gut für die Region“ wollen die Mitarbeiter der Sparkasse mit einer weiteren Initiative ihren Beitrag für ein nachhaltiges ökologisches Wirtschaften leisten. Mit ihrem Energie-Sparkassen-Zuwachssparer bieten sie eine nachhaltige Geldanlage an.
Energieverbrauch, Ressourcenknappheit, Klimawandel und nachhaltiges ökologisches Wirtschaften sind Themen mit wachsender Bedeutung. Energieeffizienz ist nicht nur ein ökonomisches Erfolgskriterium sondern es geht auch um die Frage, welche Umwelt wir an unserer nächste Generation weiterreichen wollen.
Zu den Bildern:
Von links Leiter des Unternehmensbereichs Privatkundenberatung Markus Feuerer, Leiter des Unternehmensbereichs Firmenkunden, Individualkund, Private Banking und Immobiliencenter Peter Scheitinger, Leiter der Abteilung Immobilien Hans Helgert und Mitgleid des Vorstandes der Sparkasse Schwandorf Bernd Sellmer.