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Checkliste für ein gutes Raumklima
Ein klassisches Hygrometer (Bild: Daniel FR / Wikimedia Commons / public domain)
Ein klassisches Hygrometer (Bild: Daniel FR / Wikimedia Commons / public domain)
Checkliste Raumklima

Lüften und heizen Sie alle Räume unabhängig von Nutzung und Funktion. Wenig genutzte Räume brauchen Sie auch nur wenig zu heizen; nutzen Sie dafür aber den Heizkörper in dem jeweiligen Raum.

Halten Sie die Türen zu wenig benutzten und gering geheizten Räumen geschlossen. Versuchen Sie nicht, Nebenräume mit der Abwärme eines angrenzenden Zimmers zu heizen: Warme Luft steigt nach oben, die Bodenluft bleibt kalt. Dadurch kann sich in Bodennähe Kondenswasser bilden, das das Schimmelpilzwachstum fördert.

Lüften bei niedrigen Außentemperaturen ist effektiv: Kalte Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als warme. Denken Sie aber daran, beim Öffnen der Fenster den Heizkörper abzuschalten.

Wenn Sie einen Wäschetrockner besitzen, lüften Sie den Raum, in dem er steht, besonders intensiv. Die Feuchtigkeit der Wäsche geht während des Trocknens in die Raumluft über.

Offene Feuerstellen brauchen [b}Verbrennungsluft. Achten Sie daher besonders auf ausreichende Frischluft-Zufuhr, wenn ein Kaminfeuer brennt. Das gilt auch für Kachelöfen.

Massive Möbel sollten nicht direkt an Außenwänden stehen, sondern 5 bis 10 Zentimeter Abstand davon haben. Dadurch wird für eine ausreichende Hinterlüftung gesorgt. Für Wandregale genügen 1 bis 2 Zentimeter; entsprechende Abstandshalter gibt es im Baumarkt. Möbel ganz an die Wand zu rücken ist eine Untugend, die der Vergangenheit angehören sollte.

Schwere Vorhänge können Energieverluste durch ältere Fenster und Türen reduzieren helfen, jedoch dürfen sie nie bis zum Boden reichen. Die untere Vorhangkante darf nicht auf dem Boden aufliegen, sondern sollte mindestens zehn Zentimeter darüber enden.

Reduzieren Sie die Anzahl der Zimmerpflanzen drastisch. Gerade in modernen, energieoptimierten Gebäuden sind sie eine der größten Feuchtigkeitsquellen. Wenn Sie auf Pflanzen nicht verzichten wollen, legen Sie sich einen kleinen Wintergarten (mit entsprechender Entlüftung) an.

Zimmerspringbrunnen sind Unsinn. In Mitteleuropa muss die Raumluft normalerweise nicht zusätzlich befeuchtet werden, außer an sehr kalten Wintertagen. Wenn Sie nach einem Dekorationselement für Ihr Wohnzimmer suchen, entscheiden Sie sich für etwas 'Feuchtigkeitsneutrales'.

Übertreiben Sie es nicht mit der Nachtabsenkung der Heizung. Es ist zwar löblich, Energie zu sparen, aber wenn Sie morgens um Vier vor Kälte schlotternd in Ihrem Bett aufwachen, dann tut das weder Ihnen noch Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung gut.

In jedes moderne Haus gehören zwei Instrumente, die Ihnen helfen, das ideale Klima für Sie zu bestimmen: Ein Thermometer, das die Temperatur misst, und ein Hygrometer, das die Luftfeuchtigkeit anzeigt. Einfache Geräte mit Digitalanzeige sind bereits für weniger als 50 Euro bei verschiedenen Elektronik-Discountern erhältlich. Wenn Sie ein Gerät mit Protokollfunktion möchten, das den Feuchtigkeits- und Temperaturverlauf für bis zu vier Wochen speichern kann, müssen Sie ein wenig mehr investieren und sollten über einen Computer verfügen, mit dem Sie die Messdaten auswerten können.
 
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Moderne Gebäude, oder Altbauten nach einer Sanierung, sind weitgehend luftdicht. Das bedeutet, dass die gewohnte 'Ritzenlüftung' entfällt. Mit unserer Checkliste stellen Sie sicher, dass trotzdem ein gutes Raumklima herrscht und der Schimmel keine Chance hat. 
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Lüftung - Raumklima
 
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