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Technische Fragen
Hier unterscheiden wir zwischen den Begriffen Wechselrichter, Einspeiszähler und natürlich den Solarzellen.

Wechselrichter
Wechselrichter wandeln den solar erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom von 230 Volt um und machen es möglich, dass der Solarstrom von allen Hausgeräten verwendet und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Der Wechselrichter sollte nicht zu weit entfernt von den Solarmodulen installiert werden, da in Gleichstromleitungen höhere Verluste auftreten als in Wechselstromleitungen.

Der Einspeisezähler
Wieviel Solarstrom ins öffentliche Netz eingespeist wurde, misst der Einspeisezähler. Dieser Strom wird vom Stromversorger vergütet.

Die Lebensdauer
Bei den Modulen ist von einer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren auszugehen, man erhält für sie meist eine Leistungsgarantie von 80 % für die Dauer von 20-25 Jahren. Für Wechselrichter sind heute 5-10 Jahre Garantie üblich. Es ist davon auszugehen, dass sie einmal während der Lebensdauer der PV-Anlage ersetzt werden.

Die Solarzelle
95 % aller Solarzellen werden aus Silizium hergestellt. Silizium ist nichts anderes als Quarzsand, eines der häufigsten Elemente der Erde, ähnlich unerschöpflich wie die Sonne.

Damit aus Sand eine Siliziumscheibe wird und aus dieser Strom fließen kann, muss das Silizium hoch gereinigt und kristallisiert werden. Dann wird es in Scheiben gesägt, gezielt verunreinigt und mit Leiterbahnen zum Stromtransport versehen.

Nur so fließt auch Strom
Fällt Licht auf eine Siliziumscheibe, werden Elektronen freigesetzt. Damit diese genutzt werden können, wird die Zelle auf der Vorder- und der Rückseite mit unterschiedlichen Fremdatomen, z. B. Bor und Phosphor, gezielt verunreinigt. Dadurch wandern die Elektronen alle auf eine Seite und die positiven Ladungsträger auf die andere. Es entsteht ein Plus- und ein Minuspol wie in einer Batterie. Wird ein Verbraucher angeschlossen, fließt Strom.

Selbst geringe Lichtstärken, wie sie bei bewölktem Himmel auftreten, werden in der Solarzelle in Strom umgesetzt. Die Stromstärke ist allerdings proportional zur Lichtstärke – je mehr Sonnenschein, desto mehr Solarstrom. Die Spannung der Solarzelle bleibt dagegen fast unverändert.

Eine Siliziumzelle erzeugt eine Spannung von etwa 0,6 Volt. Die Stromstärke hängt von der Größe der Zelle ab. Die typischen Solarzellen mit einer Größe von 15 cm x 15 cm erzeugen etwa 5,5 Ampere Strom. Eine einzelne Zelle hat bei voller Bestrahlung eine Leistung von etwa 3,4 Watt. In einer 1 kWp-Anlage sind somit etwa 300 Solarzellen verschaltet.

Folgende Modultechnologien werden derzeit bevorzugt genutzt.
 
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